Auch das Windjahr 2024 brachte erneut einen Geldsegen für Kerkener Vereine. Im Juli 2025 konnte Sebastian Gampe von der Stiftung SL Naturenergie einen Scheck in Höhe von 73.000 Euro aus den Winderträgen des Jahres 2024 überreichen. Der gesamte Betrag wurde in voller Höhe an mehrere Kerkener Vereine ausgeschüttet.
Wind verleiht Kerkener Vereinen Flügel
Vier Jahre nach Inbetriebnahme der acht Windenergieanlagen des Windparks Kerken wurden im Juli 2025 zum vierten Mal lokale Vereine durch die SL NaturEnergie Stiftung finanziell gefördert.
Insgesamt 73.000 Euro konnten an gemeinnützige Projekte und Initiativen mit Sitz in der Gemeinde Kerken ausgeschüttet.
Die Summe speist sich prozentual aus den jährlichen Erträgen des Windparks und wird gemeinsam von den drei Betreibergesellschaften Bürgerwind Kerken-Poelyck, Bürgerenergie Kerken und SL Windpark Kerken-Eyll aufgebracht.
Über die Verteilung unter den antragstellenden Vereinen hat im Vorfeld ein unabhängiges Gremium aus Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam mit Bürgermeister Dirk Möcking entschieden. So können mit dem Geld zum Beispiel Schützen-, Musik- oder Sportvereine unterstützt, in Kirchengemeinden oder in der Jugendarbeit Veranstaltungen finanziert, Vereinsheime modernisiert oder Neuanschaffungen getätigt werden.
„Mit der Entscheidung zur Errichtung von acht weiteren Windenergieanlagen ist eine Win-Win-Situation für die Umwelt und für Kerkener Vereine und Organisationen entstanden. Auf diese Weise wird die Energiewende zu einem Erfolgsmodel für alle“, ist Bürgermeister Möcking überzeugt.
Auch Sebastian Gampe, Projektleiter bei SL NaturEnergie, freut sich über die diesjährige Ausschüttung: „Dass wir nun schon zum vierten Mal lokale Vereine mit Wind-Erträgen unterstützen können, ist großartig! Die Windenergieanlagen produzieren in Kerken nicht nur grünen Strom, sondern gehören richtig mit dazu und alle Bürgerinnen und Bürger profitieren auf diese Weise von ihnen. Hier in Kerken zeigt sich, wie die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt funktioniert!“
Da Kerken bereits einen großen Beitrag für die Energiewende leistet, möchte die Gladbecker Unternehmensgruppe den Menschen vor Ort mittels der Stiftung danken und ihnen etwas zurückgeben. Auf diese Weise bleibt nämlich ein wesentlicher Teil der Erträge aus dem Anlagenbetrieb in Kerken und kommt dem Vereinsleben zugute.
Das ist Gampe wichtig: „Denn so profitieren auch diejenigen von den Erträgen, die nicht direkt in den Windpark Kerken investieren konnten oder wollten.“
Rund 70 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren die acht Windenergieanlagen im Jahr. Das reicht rechnerisch für mehr als 20.000 Haushalte. Kerken trägt also maßgeblich dazu bei, dass Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft Energieland Nummer eins bleiben kann. - „Jede Kilowattstunde zählt“, betont Gampe, „und sorgt für eine unabhängige, stabile und bezahlbare Stromversorgung.“
Über die SL NaturEnergie Stiftung:
Die SL NaturEnergie Stiftung ist eine von der Bezirksregierung Münster genehmigte und testierte Stiftung, die einen gemeinnützigen Beitrag leisten möchte, um eine möglichst breit gefächerte Wertschöpfung aus dem Ausbau der Erneuerbaren Energien in einer Kommune zu schaffen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 leitet die SL NaturEnergie Stiftung einen Teil der Erträge der Windenergie- und Photovoltaikanlagen je nach Ertragssituation in gemeinnützige Projekte und sorgt auf diese Weise dafür, dass Region und Bürger an der Wertschöpfung des vor Ort produzierten Stroms teilhalben.
Über die SL NaturEnergie Unternehmensgruppe:
Seit 1996 realisiert die SL NaturEnergie Unternehmensgruppe Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit dem Ziel, eine tragende Rolle zur Sicherung der Energiewende in Nordrhein-Westfalen zu übernehmen. Dabei legt sie höchsten Wert auf die Einbindung lokaler Partner bei der Planung, Finanzierung und dem Bau der Projekte. Firmensitz der SL NaturEnergie Unternehmensgruppe ist in Gladbeck. Weitere Informationen über die SL NaturEnergie Unternehmensgruppe finden Sie unter: https://www.sl-naturenergie.com/

vlnr.: Arno Kruse, Ulrich Etzold, Pfarrerin Karin Stroband-Latour, Annika Kühn, Pfarrer Albert Lüken, Sebastian Gampe (SL Naturenergie) und Bürgermeister Dirk Möcking freuen sich über 73.000 Euro für die Kerkener Vereine.


